
Übungsphasen effektiv gestalten – im Unterricht, im Ganztag und zuhause.
Die Stunde ist vorbei, der neue Stoff erklärt, die Schüler(innen) haben genickt. Aber wie viel davon ist in einer Woche noch da? Ohne ausreichend Wiederholung oft weniger, als man hofft. Damit sich Kompetenzen aufbauen, die wirklich verfügbar sind – im Test, in der nächsten Stunde, im Alltag –, braucht es regelmäßiges Üben.
Das ist keine pädagogische Binsenweisheit, sondern gut belegte Lernpsychologie: Neue Fähigkeiten und Fertigkeiten festigen sich erst dann, wenn sie mehrfach abgerufen, angewendet und auf neue Situationen übertragen werden. Kurz: Ohne Üben kein Können.
Die Herausforderung dabei ist die Umsetzung. Denn Übungsphasen sinnvoll zu gestalten – ob im Unterricht, im Ganztag oder als Hausaufgabe –, kostet Deine Schüler(innen) Disziplin und Dich Zeit und Energie. Digitale Tools können hier echte Entlastung bringen: Sie liefern differenziertes Material, geben automatisch Feedback und lassen sich flexibel an unterschiedliche Lernsituationen anpassen.
Nicht jede Wiederholung ist gleich wirksam. Damit Übungsphasen wirklich etwas bringen, kommt es auf ein paar Grundprinzipien an:
Sinnvolle Abstände: Kompetenzen verankern sich besser, wenn der Lernstoff nicht einmal geballt, sondern über mehrere Übungseinheiten hinweg wiederholt abgerufen wird. Das klassische Last-minute-Lernen vor der Klausur führt selten zu nachhaltigen Ergebnissen.
Zeitnahes, konkretes Feedback: Wenn Schüler(innen) nicht wissen, ob und warum ihre Lösung falsch ist, lernen sie im schlimmsten Fall das Falsche – oder eben gar nichts. Feedback muss direkt folgen. Nicht erst, wenn die Hausaufgaben in der Folgewoche besprochen werden und dann keine Zeit bleibt, auf einzelne Fehler einzugehen.
Differenzierung: In jeder Klasse gibt es ein breites Spektrum an Lernständen. Aufgaben, die für manche viel zu leicht und für andere viel zu schwer sind, demotivieren auf beiden Seiten. Effektives Üben heißt: die richtige Aufgabe zur richtigen Zeit für die richtige Person.
Selbstregulation: Gerade außerhalb des Unterrichts – also bei den Hausaufgaben oder beim eigenständigen Vorbereiten auf eine Prüfung – brauchen Schüler(innen) Struktur und einen klaren Weg durch das Lernmaterial. Sonst geht wertvolle Zeit verloren, bevor es überhaupt losgeht. Oder noch schlimmer: Sie geben auf, bevor sie überhaupt angefangen haben.
Üben erfolgt nicht nur in der Schulstunde. Es gibt mindestens vier Situationen, in denen Schüler(innen) üben, und in denen unterschiedliche Anforderungen an die dazu verwendeten Tools gestellt werden:
Im Unterricht braucht es Flexibilität: Aufgaben für verschiedene Lernstände, schnell einsetzbar, mit Überblick für Dich als Lehrkraft. Und mit zusätzlichen Optionen für Schüler(innen), die früher fertig sind als der Rest der Klasse.
Im Ganztag und der Nachmittagsbetreuung ist der entscheidende Faktor Eigenständigkeit. Die Betreuungskräfte sind selten Fachkräfte in allen Schulfächern – Schüler(innen) müssen also selbstständig weiterkommen können, wenn mal niemand direkt helfen kann.
Als Hausaufgabe gilt: Je klarer der Auftrag und je direkter das Feedback, desto besser. Aufgaben, bei denen Schüler(innen) gar nicht merken, ob sie richtig oder falsch liegen, helfen wenig. Zur Prüfungsvorbereitung braucht es Struktur und Fokus: Worauf kommt es an, was muss wirklich gekonnt sein, und wie weit bin ich schon?
Die folgenden vier Apps decken diese Situationen auf unterschiedliche Weisen ab.

sofatutor SCHULE bietet über 6.600 Lernvideos und 34.000 Übungsaufgaben in 14 Fächern von der Grundschule bis zum Schulabschluss – und das Ganze lernplankonform. Du kannst gezielt Videos und Übungen für einzelne Schüler(innen) oder ganze Klassen freigeben und damit dafür sorgen, dass alle differenziert auf dem eigenen Niveau arbeiten – erst noch wiederholend oder bereits vertiefend. Und Du behältst mit der integrierten Lernstandserhebung den Überblick, ohne ständig durch die Reihen gehen zu müssen.
Die adaptiven Übungsformate passen sich dabei dem Lernfortschritt an, um echte Progression zu erreichen – und sorgen somit dafür, dass Schüler(innen) weder unter- noch überfordert werden. Damit das Üben auch motivierend bleibt, setzt sofatutor SCHULE auf abwechslungsreiche Formate. Besonders praktisch: Du musst nicht für jedes Fach eine andere Lösung suchen, sondern hast alles zentral auf einer Plattform.

Das Online-LernCenter der Schülerhilfe bietet über 250.000 Aufgaben, interaktive Tests, Erklärvideos und Webinare – qualitätsgeprüft und bundeslandspezifisch aufbereitet, von der Grundschule bis zum Abitur. Den entscheidenden Unterschied macht aber Kira, die integrierte KI-Assistentin: Sie erklärt Aufgaben, gibt Tipps und lässt Lösungen überprüfen – und das in Mathe, Deutsch, Englisch, Französisch, Latein und weiteren Fächern.
Kira antwortet in der Sprache, in der Schüler(innen) fragen. Das ist ein echter Vorteil für Kinder und Jugendliche, die Deutsch nicht als Muttersprache gelernt haben – sie können auf Englisch, Türkisch oder einer anderen Sprache einsteigen, ohne von der Aufgabenstellung aufgehalten zu werden. Gerade im Ganztag, wo nicht immer Fachkräfte für alle Fächer vor Ort sind, oder aber zuhause ist das eine wichtige Stütze für selbstständiges Arbeiten.

Fremdsprachliche Kompetenzen entwickeln sich nicht in einer Unterrichtsstunde und Vokabeln sitzen sowieso nicht so schnell. Sie brauchen regelmäßige Wiederholung, idealerweise passend zum aktuellen Lernstand und dem gerade behandelten Schulbuchkapitel. Genau das macht phase6 möglich.
Du kannst als Lehrkraft in wenigen Sekunden gezielt Vokabeln aufgeben, die zu dem passen, was gerade im Unterricht drankommt – aus über 1.400 fertigen Vokabelsammlungen in 21 Sprachen. Die Abfragesystematik sorgt dafür, dass Vokabeln in größer werdenden Zeitabständen wiederholt werden, was sie nachhaltig verankert, statt nur kurzfristiges Auswendiglernen zu begünstigen. Schüler(innen) sehen dabei ihren eigenen Fortschritt und wissen genau, welche Vokabeln noch unsicher sind. Das schafft eine Übungsroutine, die sich von selbst trägt.
Dazu gibt es den Grammatiktrainer Englisch: Er erklärt Grammatikregeln verständlich, gibt bei Fehlern KI-Feedback und unterstützt die Schüler(innen) Schritt für Schritt dabei, zur richtigen Lösung zu gelangen. Gerade für Schüler(innen), die zuhause keine Unterstützung haben, ist das ein echter Unterschied. Und dabei ganz flexibel, denn phase6 läuft auf dem Smartphone, Tablet und Desktop, also auch zwischendurch im Schulbus auf dem Heimweg.

Mathe ist das Paradebeispiel dafür, dass es nicht reicht, zu einem Ergebnis zu gelangen. Wer nicht versteht, warum eine Lösung stimmt oder wo genau und warum ein Fehler passiert ist, macht beim nächsten Aufgabentyp den gleichen Fehler wieder. Genau das wollen ModusOperandi und LivingLines verhindern.
Das Prinzip ist schnell im Alltag einsetzbar: Deine Schüler(innen) lösen Aufgaben und bekommen sofort Rückmeldung – mit konkreten Hinweisen darauf, wo der Fehler steckt und wie er sich korrigieren lässt. Auf Knopfdruck gibt es ähnliche Übungsaufgaben zum direkten Weiterüben. So werden Fehler zur echten Lernchance statt zum Endpunkt.

Mit ModusOprandi arbeiten Deine Schüler(innen) dabei klassisch mit Stift und Papier und scannen dann mit ihrem Smartphone ihren Lösungsweg. Bei LivingLines schreiben Sie auf dem Tablet. Deine Schüler(innen) haben also das passende Tool, unabhängig von ihrer Arbeitsweise.
Für Hausaufgaben und die Vorbereitung auf Klassenarbeiten bedeutet das, dass Schüler(innen) nicht mehr ratlos vor einer Aufgabe sitzen müssen und mit offenen Fragen in den nächsten Unterricht kommen – sondern schon einen Schritt weiter sind, bevor die Stunde beginnt.

Die passenden Apps sind schön und gut – aber im Alltag von Schüler(innen) oft nur die halbe Miete. Denn wenn die richtigen Lizenzen fehlen, bleibt die App oft ungenutzt. Die Folge: Die finanzielle Situation von Eltern spielt leider eine große Rolle dabei, wie effektiv Schüler(innen) lernen können.
Schullizenzen können hier Abhilfe schaffen. Wenn Deine Schule für eine App bezahlt, haben Schüler(innen) in der Regel auch zuhause Zugriff darauf. Das Erklärvideo, die KI-Assistentin, die Übungsaufgaben mit Feedback – all das steht dann auch nachmittags am eigenen Schreibtisch zur Verfügung. Du kannst natürlich nicht alle sozialen Ungleichheiten ausgleichen. Aber Deine Schule kann mit Schullizenzen dafür sorgen, dass digitale Lernmittel nicht noch eine zusätzliche Barriere werden.
Alle vier Apps unterstützen Deine Schüler(innen) beim Üben – aber mit unterschiedlichen Schwerpunkten. Ein schneller Überblick:
sofatutor SCHULE ist die richtige Wahl, wenn Du eine fächerübergreifende Lösung für den gesamten Schulzweig suchst: im Unterricht, für Frühfertige, als Hausaufgabe und als Ergänzung zum Lehrplan.
Schülerhilfe überzeugt besonders dort, wo Schüler(innen) eigenständig und ohne direkte Fachbegleitung üben – im Ganztag, zuhause oder in der Vertretungsstunde.
phase6 ist die erste Wahl für alle, die Fremdsprachenvokabeln und Grammatik üben wollen – eng verknüpft mit dem Schulbuch und der Unterrichtsprogression.
ModusOperandi und LivingLines richten sich speziell an Mathe-Lernende, die nicht nur Ergebnisse prüfen, sondern ihren gesamten Lösungsweg nachvollziehen wollen.
Alle Apps findest Du bei Eduplaces. Du kannst dabei Logins zentral für alle Apps verwalten. Deine Schüler(innen) kommen dann über das Eduplaces-Launchpad direkt in ihre Apps, ohne zusätzliche Konten oder Passwörter. Das macht besonders das Üben außerhalb des Klassenzimmers einfacher, weil kein IT-Support mehr notwendig ist, wenn mal wieder jemand das Passwort vergessen hat.

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