
Mehr Raum für Pädagogik dank weniger Fleißaufgaben
KI ist längst kein Zukunftsthema mehr – sie sitzt schon bei Dir im Lehrerzimmer. Und wahrscheinlich in den Hosentaschen Deiner Schüler(innen). Wer heute noch wartet, bis das Thema "irgendwie offiziell geklärt" ist, verpasst echte Chancen: Chancen, Zeit zu sparen, Unterricht besser zu gestalten und Schüler(innen) individueller zu begleiten.
Das Deutsche Schulbarometer 2026 zeigt: Rund die Hälfte der Lehrkräfte fühlen sich im beruflichen Umgang mit KI noch nicht sicher. Und auch die Hälfte der Lehrkräfte sieht bei sich Fortbildungsbedarfe. Gleichzeitig nutzt bereits jede zweite Lehrkraft KI-Tools regelmäßig – vor allem für die Unterrichtsvorbereitung und Materialerstellung. Das Potenzial ist also riesig, und der Einstieg ist leichter als Du vielleicht denkst. In diesem Artikel zeigen wir Dir, wie KI-Tools Deinen Unterrichtsalltag in ganz unterschiedlichen Phasen unterstützen können – von der Vorbereitung über den direkten Einsatz im Unterricht bis hin zum individuellen Feedback für Deine Schüler(innen).
Bevor wir zu den konkreten Tools kommen, lohnt ein kurzer Blick aufs große Ganze: Wo genau kann KI in Deinem Schulalltag wirklich helfen?
Bei der Unterrichtsvorbereitung nimmt Dir KI die zeitaufwendigsten Routinen ab: Arbeitsblätter erstellen, Differenzierungsmaterialien anpassen, Erklärungen auf verschiedene Niveaustufen herunterbrechen oder einen Unterrichtseinstieg formulieren, der die Klasse wirklich packt. Was früher Stunden gedauert hat, ist mit den richtigen Prompts in Minuten erledigt.
Im Unterricht selbst kann KI als interaktiver Gesprächspartner auftreten – als fiktive historische Persönlichkeit, als Erklär-Bot für ein Matheproblem oder als geduldiger Übungspartner für das nächste Referat. Das schafft neue Lernerfahrungen, ohne dass Du ständig präsent sein musst.
Beim Feedback und der Lernbegleitung gibt KI Deinen Schüler(inne)n die Rückmeldung, die Du nicht immer zeitnah leisten kannst – individuell, präzise und unmittelbar nach der Aufgabe.
Unterrichtsvorbereitung kostet Zeit: Lernziele abgleichen, Materialien suchen und erstellen, Aufgaben differenzieren und und und. Genau hier setzt School to go an. Die KI-gestützte Plattform unterstützt Dich dabei, in wenig Minuten fertige Schulstunden zu erstellen.
Du gibst einfach nur ein paar Angaben an und die didaktische Intelligenz von School to go generiert für dich komplette Unterrichtsabläufe, passende Aufgabenformate und ergänzende Materialien, die Du mit der KI weiterentwickeln kannst.
Dabei stehen Dir viele vorgefertigte Funktionen zur Verfügung: ein Stundengenerator, ein Differenzierungsexperte, ein Format-Designer für kreative Lerninhalte, ein Sprachtalent für Sofortübersetzungen oder ein Sparring-Partner für Unterrichtssunden. Raus kommt zum Schluss einen strukturierten Stundenverlauf mit eigenen oder KI-generierten Materialien, die Du mit einer speziellen Lernenden-Ansicht auch Deinen Schüler(innen) ganz einfach zugänglich machen kannst.
Du sparst mit School to go also nicht nur Zeit, sondern greifst auch noch auf eine riesige Basis didaktischen und kreativen Wissens zu. Davon profitierst also nicht nur Du, sondern auch Deine Schüler(innen).

Reden hilft. Vor allem im Schulalltag! Deshalb kannst Du Dir mit EduBot® immer die passenden digitalen Gesprächspartner mit ein paar Klicks selbst erstellen. Das Besondere: Du kannst Chatbots für Dich selbst oder für Deine Schüler(innen) erstellen.
Für die Unterrichtsvorbereitung kannst Du Dir für jeden Zweck einen Partner erstellen. Egal ob ein Arbeitsblatt-Autor für Deine nächste Englischstunde, als offenes Ohr bei Herausforderungen im Klassenzimmer oder als kritisches Auge für differenzierte Materialien. Du legst einfach einen Chatbot an, sagst ihm, was er wie tun soll, und kannst direkt mit Ihm ins Gespräch starten.
Für den Unterricht konfigurierst Du eigene Chatbots und teilst sie per QR-Code oder Link mit Deinen Schüler(inne)n. Lass Physik von Albert Einstein erklären, Geschichte von einer Zeitzeugin erzählen oder Grammatik spielerisch mit einer Comicfigur üben. Einmal eingerichtet, läuft der Bot selbstständig – und Deine Schüler(innen) können ihn im eigenen Tempo nutzen. Es geht aber noch viel mehr: Erstelle z. B. ein Quiz, bereite einen Debatten- oder Sprachtrainer vor oder einen Soft-Skills-Coach – probiere Dich einfach aus.
EduBot® ist bewusst für das Klassenzimmer konzipiert. Du behältst die Kontrolle darüber, was der Bot weiß, wie er kommuniziert und welche Themen er behandelt. Außerdem kannst Du die Chats deiner Schüler(innen) einsehen.

Individuelle Förderung ist das, was sich fast alle Lehrkräfte für Ihre Schüler(innen) wünschen – und was im Alltag mit einem vollen Klassenzimmer selten vollständig gelingt, weil Du Dich eben nicht klonen kannst. Genau an dieser Stelle setzt Brian an.
Brian ist ein KI-Tutor für die Sekundarstufen, mit dem Du in wenigen Minuten Deine eigene adaptive Übungswelt erstellst – basierend auf Deinen eigenen Inhalten und Lernzielen. Du lädst Deine Materialien hoch, definierst die Lernziele und Brian übernimmt den Rest: Er begleitet alle Schüler(innen) individuell, passt den Schwierigkeitsgrad automatisch an und gibt formatives Feedback, ohne dass Du dabei sein musst.
Das macht Brian besonders stark für Hausaufgaben, selbstgesteuertes Lernen und Übungsphasen: Deine Schüler(innen) bekommen immer dann Unterstützung, wenn sie sie brauchen. Auch dann, wenn gerade keine Lehrkraft oder kein Elternteil erreichbar ist.
Für Dich als Lehrkraft gibt es dazu noch detaillierte Lernanalysen: Du siehst, wer wo steht, wo es hakt und wer schon weiter ist. Das gibt Dir eine bessere Grundlage für gezielte Förderung als eine Klassenarbeit alle drei Monate.

Feedback zu Schreibaufgaben geben kostet Zeit – vor allem, wenn es gut sein soll. FelloFish ist ein KI-basiertes Feedback-Tool, das speziell für den Unterrichtseinsatz entwickelt wurde und inzwischen sogar in mehreren Bundesländern im Rahmen von Landeslizenzen erprobt wird.
Das Prinzip ist einfach: Du als Lehrkraft erstellst eine Aufgabe und legst Kriterien fest. Deine Schüler(innen) laden ihre Texte in FelloFish hoch und erhalten unmittelbar präzises, individuelles Feedback – nicht einfach "gut" oder "verbesserungswürdig", sondern konkretes, weiterführendes Feedback, das den nächsten Schritt für die Textüberarbeitung aufzeigt. So werden Schreibkompetenzen nachhaltig gefördert.
Für Dich als Lehrkraft bedeutet das: weniger Korrekturaufwand, mehr Zeit für das Gespräch mit der Klasse. Und für Deine Schüler(innen): Feedback in dem Moment, in dem es am meisten nützt – direkt nach der Aufgabe, nicht erst zwei Wochen später auf dem korrigierten Blatt.

Bevor Du ein KI-Tool im Schulalltag einsetzt, lohnt immer ein Blick auf den Datenschutz. Tools wie ChatGPT oder Google Gemini sind nicht ohne weiteres für den Einsatz mit Schüler(inne)n geeignet – zumindest nicht, wenn persönliche Daten ins Spiel kommen.
Alle KI-Tools, die wir in diesem Artikel vorstellen, sind DSGVO-konform konzipiert. Dennoch gilt: Lass niemals Schülernamen, Noten oder persönliche Informationen in KI-Tools eingeben, die dafür nicht explizit ausgelegt sind. Die Verantwortung liegt weiterhin bei Dir.
KI soll keine Lehrkräfte abschaffen, sondern mehr als weiteres Werkzeug funktionieren, das Routineaufgaben übernimmt und mehr Freiraum schafft – für Gespräche mit Deinen Schüler(inne)n, für individuelle Förderung, für echtes pädagogisches Arbeiten.
Da Schüler(innen) KI natürlich schon nutzen, sollten sie im Unterricht lernen, einen kompetenten, kritischen und kreativen Umgang damit zu entwickeln. Dabei spielt das Phänomen des Skill-Skipping eine wichtige Rolle: Werden Aufgaben zu früh von KI übernommen, besteht die Gefahr, dass grundlegende Fähigkeiten gar nicht erst aufgebaut werden. Deshalb entscheidend: KI gezielt als Unterstützung zu benutzen und nicht als Abkürzung.
Gleichzeitig entstehen durch KI neue Kompetenzen, die aktiv vermittelt werden müssen. Man spricht von New-Skilling. Dazu gehören das Formulieren guter Prompts, das kritische Prüfen von KI-Antworten, das Erkennen von Fehlern sowie das Verständnis für Funktionsweise und Grenzen von KI-Systemen. Ziel ist es, Schüler(innen) zu befähigen, KI sinnvoll zu nutzen, ohne das eigene Denken an sie abzugeben.
Der Unterricht ist dafür ein toller Rahmen. Denn Du kannst all das gestalten – mit den richtigen Tools und dem richtigen didaktischen Rahmen darum herum.

KI im Unterricht einzusetzen muss kein großes Projekt sein. Fang mit einem konkreten Anwendungsfall an – zum Beispiel einem Chatbot für Deine nächste Unterrichtsreihe oder einer adaptiven Übungsphase mit Brian. Und wenn Du Dir einen hilfreichen Ausgangspunkt für Deine Suche nach den richtigen Tools wünschst: Im Eduplaces App-Store findest Du alle hier vorgestellten KI-Apps – DSGVO-konform und mit nur einem Login erreichbar.

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